BLANKENRODE- UNSER DORF

Das kleine Walddorf Blankenrode zählt zum Altkreis Büren. Es liegt im Kreis Paderborn und grenzt an den Kreis Höxter und den Hochsauerlandkreis. Blankenrode ist ein Ort der Natur, Kultur, Erholung und des Erlebnises. Zahlreiche Wanderwege durch die Wälder führen zu Sehenswürdigkeiten, oder bringen einfach nur Abwechslung und Entspannung.

Im weiterem Verlauf können sie sich einen kleinen Eindruck über die Ortschaft und die Umgebung machen...

 

Du brauchst Ruhe vom Alltag oder suchst lange Pfade zum durchschnaufen? Dann lade dir den Flyer für die Rundwanderwege quer durch das Eggegebirge runter.

Altstadt Snevede

Erstmals urkundlich erwähnt wird 836 n. Chr. der Ort Snevede, "An den Quellen der Altenau gelegen." Um 1250 n. Chr. gründete der Fürstbischof von Paderborn die Burgstadt Blankenrode auf einem Bergkopf der Egge als Grenzfestung gegen den Grafen von Waldeck. In der "Bengeler Fehde" wurde die Stadt um 1390 zerstört. Das jetzige Dorf ist die Neuansiedlung aus dem 16. Jahrhundert und trägt den Namen der "Altstadt"  Blankenrode. Leider lässt nur noch das Gelände die Stadtwüstung erahnen. Der Jungfernbrunnen wurde wieder hergestellt. In Zukunft soll sich hier noch einiges tun.

Alte Schule

In der "Alten Schule" wurden viele unserer Älteren Dorfbewohner unterrichtet. Durch einen Umbau steht jetzt ein Raum mit 90 Quadratmetern und Theke zur Verfügung. Dazu kommen noch Küche und Toiletten. Bei Interesse und Fragen können sie sich beim Trägerverein, bzw. Michael Schleicher unter 0170-3116284 oder unter der Festnetznummer 02994-1684 melden.

Kapelle

Die kleine Kapelle steht inmitten des Dorfes. Ihr Innenraum kann jederzeit vom Eingang aus Betrachtet werden. Messen finden alle 2 Wochen Dienstags um 19:00 Uhr statt.

Ehrendenkmal

Das Ehrendenkmal steht neben der Kapelle und erinnert an die Opfer der beiden Weltkriege. Am Volkstrauertag legt der Heimatverein mit einer musikalischen Abordnung einen Kranz nieder.

Altenauquelle

Die Altenauquelle entspringt im Dorf und bringt kristallklares Wasser zu Tage. Sie fließt zunächst klein und malerisch durch einen Wiesenschlauch, am Waldrand entlang, weiter durch einige Ortschaften, dem sogenannten Altenautal, bis sie schließlich in Nordborchen in die Alme mündet.

Bei der sogenannten Heinrichsflut im Juli 1965 trat die Altenau durch extrem starke Regenfälle weit über Ihre Ufer und forderte das Leben eines Blankenroders und sechs Ettelner.

Bleikuhle

Die Bleikuhe liegt südlich von Blankenrode und ist ein ehemaliger Erztagebau in dem ab dem 12. Jahrhundert bis 1745 Bleierz abgebaut wurde. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Galmei abgebaut. Die Fläche des Erztagebaus wird hier in drei verschiedenen Kreisen geschützt da hier die Grenzen zusammen stoßen (Paderborn, Höxter, Hochsauerlandkreis). Hier wachsen seltene Pflanzen-am bekanntesten ist das Galmeiveilchen.

Galmeiveilchen

Das violette Galmeiveilchen kommt weltweit ausschließlich an  der Bleikuhle und seiner Halden vor. Es wächst nur auf Schwermetallbelasteten Böden. Es steht unter Naturschutz und darf nicht entwendet werden. Der Parkplatz an der Bleikuhle ist der Ausgangspunkt vieler Wanderer und gleich an seiner Abgrenzung sind schon häufig Galmeiveilchen zu entdecken.

N 51,5316/E 8,9042

Liebesbuche

Die Liebesbuche findet man nach wenigen Hundert Metern nach dem Ortsschild Richtung Hardehausen. Hier führt der Wanderweg A7 parallel zur Hardehauser Straße entlang. Damals wurde hier immer wieder gefeiert, sogar mit einem offenem Tanzboden. Die sogenannte Liebesbuche wird in dieser Zeit ihrem Namen alle Ehre gemacht haben. Heute ist nur noch das Stammende unter dem Tisch zu sehen. Im weiteren Verlauf wechselt man die Straßenseite und gelangt auf einen Parkplatz. Von hier aus ist die Altstadt Blankenrode gut zu erreichen.

Copyright 2016
HEIMATVEREIN BLANKENRODE